Katzenversicherung ohne Selbstbeteiligung: Tarife, Kosten und was der Verzicht bringt


Laura Schneider Geschrieben von Laura Schneider

Die Selbstbeteiligung ist die Zahl, die beim Tarifvergleich zuerst auffällt, und sie ist nur eine von dreien, die über die Erstattung bestimmen. Wer für seine Katze gezielt einen Tarif ohne Selbstbeteiligung sucht, will bei einer teuren Behandlung keinen eigenen Anteil mehr tragen. Eine Katzenversicherung ohne Selbstbeteiligung kostet spürbar mehr: Bei Agila beginnt der Basistarif mit Eigenanteil bei 13,57 Euro im Monat, der Tarif Exklusiv ohne Eigenanteil bei 28,99 Euro. Ob die Rechnung am Ende vollständig erstattet wird, hängt zusätzlich an der Erstattungsquote und an der Jahreshöchstentschädigung. Diese fünf Anbieter kommen der vollen Erstattung am nächsten.

Die besten Katzenversicherungen ohne Selbstbeteiligung

Die Reihenfolge folgt einer einzigen Frage: Wie einfach kommen Sie an einen Tarif, in dem alle drei Grenzen gleichzeitig fallen?

Dalma: keine Selbstbeteiligung und ein frei wählbares Jahreslimit

Dalma arbeitet ohne Standard-Selbstbeteiligung, und die beiden anderen Stellschrauben liegen ebenfalls bei Ihnen: Die Erstattungsquote setzen Sie selbst, die höchste Stufe sind volle 100 Prozent, und die Jahreshöchstentschädigung reicht bis unbegrenzt. Das ist der Grund für Platz eins: Keine der drei Grenzen ist bei Dalma vorgegeben, Sie stellen jede einzeln ein, und keine sinkt später automatisch mit dem Alter der Katze. Wer bei Dalma überall das Maximum wählt, sieht den Beitrag sofort steigen, bekommt dafür aber eine Police, die eine erstattungsfähige Rechnung wirklich in voller Höhe ausgleicht.

Dalma: alle drei Grenzen selbst einstellen
Ohne Standard-Selbstbeteiligung, mit einer Erstattung bis 100 Prozent und einer Jahreshöchstentschädigung, die Sie bis unbegrenzt hochsetzen können.

Barkibu: zwei Tarife, eine feste Erstattungsquote

Bei Barkibu steht die Erstattungsquote im Produktnamen. Barkibu 80 zahlt 80 Prozent, Barkibu 100 zahlt 100 Prozent, ein Feld für die Selbstbeteiligung taucht im Tarif gar nicht erst auf. Sie wählen zwischen zwei Produkten, statt drei Stellschrauben richtig zu kombinieren, und können bei der Konfiguration nichts übersehen, was Ihnen später abgezogen wird. Eine Einschränkung gehört dazu: Ab dem achten Geburtstag der Katze fällt die Quote automatisch auf 80 Prozent, auch im 100er-Tarif.

Barkibu 100: die Quote steht im Tarifnamen
Zwei Tarife, eine klare Ansage: Barkibu 100 erstattet 100 Prozent der versicherten Kosten, ein Selbstbeteiligungsfeld gibt es nicht.

Uelzener: Selbstbeteiligung und Jahresgrenze getrennt wählbar

Uelzener nennt die Einstiegsbeiträge offen: Der Katzen-OP-Schutz beginnt bei 6,97 Euro im Monat, die Katzen-Krankenversicherung bei 21,49 Euro. Selbstbeteiligung und Jahresgrenze stellen Sie getrennt ein: 0, 250 oder 500 Euro Selbstbeteiligung je Versicherungsjahr auf der einen Seite, 1.000 Euro, 5.000 Euro oder unbegrenzt je Versicherungsjahr auf der anderen. Erstattet werden bis zu 100 Prozent der erstattungsfähigen Kosten, und zwar unabhängig vom GOT-Satz. Sie können den Eigenanteil streichen und beim Jahreslimit sparen, oder umgekehrt.

Uelzener: Eigenanteil und Jahresgrenze getrennt wählbar
Selbstbeteiligung und Jahresgrenze wählen Sie getrennt: 0, 250 oder 500 Euro Eigenanteil pro Jahr, dazu 1.000 Euro, 5.000 Euro oder unbegrenzt.

Agila: Tarif Exklusiv mit unbegrenzter Versicherungssumme

Agila bündelt alle drei Angaben in einem Produkt: Exklusiv kommt ohne Selbstbeteiligung, mit 100 Prozent Erstattung und ohne Höchstsumme, für die Katze ab 28,99 Euro im Monat. Der Basistarif beginnt bei 13,57 Euro und rechnet dafür mit 20 Prozent Selbstbeteiligung, 80 Prozent Erstattung und 2.500 Euro Jahresgrenze. In diesen beiden Preisschildern steckt der ganze Unterschied, um den es hier geht. Auch bei Agila gilt eine Altersregel: Ab dem achten Geburtstag der Katze ist die Erstattung in allen Tarifen auf 80 Prozent gedeckelt.

Agila Exklusiv: 0 Prozent, 100 Prozent, unbegrenzt
Ein Tarif, in dem Selbstbeteiligung, Erstattungsquote und Jahreshöchstgrenze bereits auf der besten Einstellung stehen. Für die Katze ab 28,99 Euro im Monat.

Allianz: 0 Prozent Selbstbeteiligung in jedem Tarif

Bei der Allianz lässt sich die Selbstbeteiligung in jeder Tarifstufe auf null setzen, alternativ stehen 10 Prozent mit einer Deckelung bei 500 Euro je Rechnung oder 20 Prozent mit maximal 1.000 Euro zur Wahl. Eine Zusage über 100 Prozent Erstattung finden Sie dagegen in keinem Allianz-Tarif. Begrenzt wird über den GOT-Satz, im Basistarif bis zum zweifachen und ab Smart bis zum vierfachen im Notfall, sowie über die Jahreshöchstleistung von 2.000, 4.000 oder 8.000 Euro, in der höchsten Stufe unbegrenzt. Die Basis-Stufe beginnt bei 16,74 Euro im Monat, die Stufe Smart bei 27,74 Euro. Wer einen großen Versicherer mit Vertretung vor Ort will, bekommt hier den Verzicht auf den Eigenanteil, nicht die volle Erstattung.

Allianz: Eigenanteil abwählbar, Stufen frei kombinierbar
Die Selbstbeteiligung lässt sich von Basis bis Premium auf null setzen. Wie weit die Erstattung reicht, entscheiden GOT-Satz und Jahreshöchstleistung der gewählten Stufe.

Was Selbstbeteiligung, Erstattungsquote und Jahreshöchstentschädigung jeweils bedeuten

Die Selbstbeteiligung ist der Anteil einer Tierarztrechnung, den Sie selbst tragen, entweder als fester Euro-Betrag oder als Prozentsatz, je eingereichter Rechnung oder je Versicherungsjahr. Uelzener und HanseMerkur rechnen mit 0, 250 oder 500 Euro, Agila und Lassie mit Prozentwerten.

Die Erstattungsquote ist der Anteil der erstattungsfähigen Kosten, den die Versicherung übernimmt, nachdem feststeht, welche Positionen überhaupt versichert sind. Üblich sind laut Verbraucherzentrale 80 Prozent. Ein Tarif ohne Selbstbeteiligung mit 80-Prozent-Quote lässt bei einer Rechnung über 2.000 Euro also weiterhin 400 Euro bei Ihnen.

Die Jahreshöchstentschädigung ist der Betrag, den eine Versicherung innerhalb eines Versicherungsjahres insgesamt zahlt. Die Verbraucherzentrale nennt 2.500 Euro als marktübliches Beispiel, und dort endet die Erstattung dann auch, egal wie Quote und Eigenanteil stehen. Alle drei Grenzen greifen nacheinander in dieselbe Rechnung, weshalb „ohne Selbstbeteiligung“ allein wenig darüber verrät, wie viel Geld tatsächlich zurückkommt.

Der GOT-Satz: die vierte Grenze im Tarif

Es gibt eine vierte Begrenzung, die kaum ein Vergleich benennt. Tierarztrechnungen entstehen nach der Gebührenordnung für Tierärzte, in der jede Leistung eine Gebührenziffer mit einem Grundbetrag hat, und dieser Grundbetrag wird mit einem Faktor multipliziert. Im Praxisalltag ist der ein- bis dreifache Satz zulässig, im Notdienst bis zum vierfachen, nachzulesen in der GOT 2022 in Paragraf 2 Absatz 1 und Paragraf 4.

Viele Tarife erstatten nur bis zu einem bestimmten Faktor, und was die Praxis darüber abrechnet, erscheint in der Erstattungsabrechnung schlicht nicht. HanseMerkur staffelt das offen: Komfort bis zum dreifachen Satz mit 2.500 Euro Jahresgrenze, Premium bis zum vierfachen inklusive Notdienstgebühren mit 5.000 Euro, Premium Plus bis zum vierfachen ohne Jahreshöchstentschädigung. Uelzener geht den umgekehrten Weg und erstattet nach eigenen Angaben bis zu 100 Prozent der erstattungsfähigen Kosten unabhängig vom GOT-Satz. Für einen Kater, der nachts mit Harnwegsverschluss in die Notdienstpraxis muss, ist dieser Unterschied mehr wert als der Verzicht auf 20 Prozent Eigenanteil.

Bei welchen Anbietern 0 Prozent Selbstbeteiligung und 100 Prozent Erstattung zusammenkommen

AnbieterSelbstbeteiligungErstattungsquoteJahreshöchstentschädigung
Dalmakeine Standard-Selbstbeteiligung80 bis 100 Prozent wählbar3.000 Euro bis unbegrenzt, Operationen unbegrenzt
Barkibukein Selbstbeteiligungsmodell80 oder 100 Prozent je TarifBarkibu 80: 5.000 Euro, Barkibu 100: ohne Limit
Uelzener0, 250 oder 500 Euro je Versicherungsjahrbis 100 Prozent, unabhängig vom GOT-Satz1.000, 5.000 Euro oder unbegrenzt
AgilaExklusiv 0, Basis 20 ProzentExklusiv 100, Basis 80 ProzentExklusiv unbegrenzt, Basis 2.500 Euro
Allianz0, 10 oder 20 Prozentkein Tarif mit 100 Prozent2.000, 4.000, 8.000 Euro oder unbegrenzt
HanseMerkur0, 250 oder 500 Euroüber den GOT-Satz begrenzt2.500 Euro, 5.000 Euro oder keine
BarmeniaGothaer0 oder 20 Prozent je Rechnung (max. 250 Euro je Versicherungsjahr)Premium Plus 100 Prozent bei versicherten OPsHeilbehandlung 800 bis 1.200 Euro oder unbegrenzt, OP unbegrenzt
Balunosin allen Stufen wählbar: ohne oder 20 Prozent (mind. 150 Euro)keine AngabeBronze 3.000, Silber 5.000 Euro, Gold unbegrenzt
DA Direkt0 oder 40 ProzentPremium Plus 100 Prozentim ersten Jahr 500 bis 1.500 Euro, danach unbegrenzt
Getsafe0, 10 oder 20 Prozentbis 100 Prozentnur im Vollschutz Premium ohne Jahresgrenze, im Vollschutz Comfort gedeckelt
Figomindestens 10 Prozent je Schadensfall50, 70 oder 90 Prozentkeine Angabe

Figo hält es auf der eigenen Ratgeberseite unmissverständlich fest: Eine Katzenversicherung ohne Selbstbeteiligung gibt es dort nicht, das Minimum sind 10 Prozent je Schadensfall. Alle drei Grenzen zugleich aufgehoben, und das ab dem ersten Vertragstag, bekommen Sie in dieser Übersicht bei Dalma, Barkibu 100, Uelzener, Agila Exklusiv und bei Getsafe im Vollschutz Premium; bei Barkibu 100 und Agila Exklusiv allerdings nur bis zum achten Geburtstag der Katze. Bei DA Direkt greift die volle Erstattung erst ab dem zweiten Vertragsjahr.

Was der Verzicht auf die Selbstbeteiligung im Beitrag kostet

Die sauberste Rechnung liefert Agila, weil der Anbieter beide Stufen mit eigenen Einstiegsbeiträgen ausweist. Der Basistarif mit 20 Prozent Selbstbeteiligung, 80 Prozent Erstattung und 2.500 Euro Jahresgrenze beginnt bei 13,57 Euro im Monat, der Tarif Exklusiv ohne Selbstbeteiligung, mit 100 Prozent Erstattung und ohne Höchstsumme bei 28,99 Euro. Das sind 15,42 Euro mehr im Monat und 185,04 Euro mehr im Jahr, ein Aufschlag von 113,6 Prozent. Gekauft wird dafür nicht nur der gestrichene Eigenanteil, sondern auch die volle Quote und die aufgehobene Jahresgrenze. Was der Aufpreis wert ist, zeigt sich allerdings erst bei der ersten großen Rechnung.

Bei Balunos fällt der Sprung noch größer aus, weil er zwei Stellschrauben zugleich betrifft: Die Bronze-Stufe deckelt bei 3.000 Euro im Jahr, die Gold-Stufe kennt keine Jahresgrenze, und die Selbstbeteiligung von 20 Prozent lässt sich in jeder Stufe abwählen. Dazu kommt die Haltungsform: Lassie berechnet den Katzenbeitrag ausdrücklich nach Alter und danach, ob die Katze in der Wohnung lebt oder Freigang hat, weshalb derselbe Tarif für eine ältere Freigängerin deutlich mehr kostet als für ein Wohnungskitten.

Rechenbeispiel: Zahnsanierung über 1.800 Euro

FORL und die dazugehörige Zahnsanierung gehören zu den teuersten Routinediagnosen bei der Katze und liegen je nach Anzahl der Extraktionen bei 1.400 bis 2.000 Euro.

Als Rechengröße nehmen wir 1.800 Euro und zwei Uelzener-Varianten. In der Variante mit 500 Euro Selbstbeteiligung und 1.000 Euro Jahresgrenze sind von den 1.800 Euro höchstens 1.000 Euro erstattungsfähig, davon geht die Selbstbeteiligung ab: erstattet werden 500 Euro, bei Ihnen bleiben 1.300 Euro. Davon gehen 800 Euro auf die Jahresgrenze und 500 Euro auf die Selbstbeteiligung. In der Variante ohne Selbstbeteiligung und ohne Jahresgrenze wird die Rechnung in voller Höhe erstattet. Bei einer Katze zählt die Jahresgrenze deshalb meist mehr als der Eigenanteil.

Ab dem achten Geburtstag sinkt die Erstattung

Zwei der hier empfohlenen Anbieter ziehen bei älteren Katzen eine Grenze ein, die beim Abschluss noch keine Rolle spielt. Agila deckelt die Erstattung ab dem achten Geburtstag der Katze in allen Tarifen auf 80 Prozent, auch im Tarif Exklusiv. Barkibu senkt die Quote ab dem achten Geburtstag automatisch von 100 auf 80 Prozent.

Für eine Katze, die mit einem Jahr versichert wird, gilt die volle Erstattung damit sieben Jahre. Danach beginnt genau der Lebensabschnitt, in dem chronische Niereninsuffizienz, Hyperthyreose und Zahnprobleme die teuren Rechnungen produzieren. Welcher Anbieter eine ältere Katze dann noch aufnimmt, zeigt unser Ratgeber zur Katzenversicherung für ältere Katzen. Dalma und Uelzener nennen keine solche automatische Absenkung, und Uelzener verzichtet zusätzlich auf ein Höchsteintrittsalter und prüft ältere Tiere individuell, gegebenenfalls mit Zuschlag oder befristetem Ausschluss. Am Beitrag lässt sich das Alter ohnehin ablesen: Lassie kalkuliert den Katzenbeitrag nach Alter und Haltungsform, und beides zieht ihn mit den Jahren nach oben.

Für welche Katze sich der Aufpreis lohnt

Wenn das Budget nicht für alle drei Grenzen reicht, geben Sie zuerst die volle Erstattungsquote auf, danach die Selbstbeteiligung, und halten Sie an einer hohen oder ganz aufgehobenen Jahreshöchstentschädigung am längsten fest. Ein Eigenanteil von 20 Prozent an einer Fremdkörper-OP für rund 480 Euro tut weh, ist aber zu stemmen. Eine Jahresgrenze von 1.000 Euro bei einer Hyperthyreose-Therapie, die zwischen 1.000 und 2.000 Euro kostet, ist eine andere Größenordnung, wie das Rechenbeispiel oben zeigt: Dort kostet die Jahresgrenze 800 Euro und die Selbstbeteiligung 500 Euro.

Der komplette Verzicht auf den Eigenanteil rechnet sich vor allem bei jungen Katzen, weil der prozentuale Aufschlag dann auf einen niedrigen Grundbeitrag trifft, und bei Freigängern mit ihrem höheren Unfallrisiko. Wer eine gesunde Wohnungskatze versichert und ein paar hundert Euro Rücklage hat, fährt mit Selbstbeteiligung, dafür ohne Jahresgrenze, oft besser. Planen Sie in beiden Fällen die Wartezeit ein. Agila leistet nach einem Monat, beim Verkehrsunfall und bei der Vorsorge ab dem ersten Tag, für eine Reihe besonderer Erkrankungen erst nach sechs Monaten. Die Allianz leistet nach drei Monaten bei Krankheit und sofort bei Unfall. Uelzener setzt 30 Tage an, für besondere Erkrankungen ein Jahr und für die Kastration sechs Monate. Einen Überblick über weitere Tarife bietet unser Katzenversicherung Vergleich.

Häufige Fragen zu Katzenversicherungen ohne Selbstbeteiligung

Welche Katzenversicherung hat keine Selbstbeteiligung?

Dalma und Barkibu führen überhaupt kein Selbstbeteiligungsmodell, bei Agila ist der Tarif Exklusiv ohne Eigenanteil kalkuliert. Bei Uelzener, Allianz, Getsafe, Balunos, DA Direkt, HanseMerkur (bis Eintrittsalter fünf Jahre) und BarmeniaGothaer lässt sich die Selbstbeteiligung auf null setzen. Bei Figo geht das nicht, dort gelten mindestens 10 Prozent je Schadensfall.

Was ist der Unterschied zwischen Selbstbeteiligung und Erstattungsquote?

Die Selbstbeteiligung ist Ihr fester Anteil an einer Rechnung, als Euro-Betrag oder Prozentsatz. Die Erstattungsquote ist der Anteil der erstattungsfähigen Kosten, den die Versicherung übernimmt. Ein Tarif ohne Selbstbeteiligung mit 80 Prozent Quote lässt bei einer Rechnung über 2.000 Euro trotzdem 400 Euro bei Ihnen.

Wie viel teurer ist eine Katzenversicherung ohne Selbstbeteiligung?

Bei Agila kostet der Basistarif mit 20 Prozent Selbstbeteiligung, 80 Prozent Erstattung und 2.500 Euro Jahresgrenze ab 13,57 Euro im Monat, der Tarif Exklusiv ohne Selbstbeteiligung, mit 100 Prozent Erstattung und ohne Höchstsumme ab 28,99 Euro. Der Verzicht auf den Eigenanteil kommt also selten allein, er wird zusammen mit Quote und Jahresgrenze eingekauft.

Gibt es 100 Prozent Erstattung auch für ältere Katzen?

Nicht überall. Agila und Barkibu senken die Erstattung ab dem achten Geburtstag der Katze auf 80 Prozent, unabhängig vom gewählten Tarif. Dalma und Uelzener nennen keine solche Altersabsenkung, und Uelzener verzichtet zusätzlich auf ein Höchsteintrittsalter: Katzen jeden Alters sind versicherbar.

Was bedeutet Jahreshöchstentschädigung?

Die Jahreshöchstentschädigung ist der Betrag, den ein Tarif innerhalb eines Versicherungsjahres maximal auszahlt. Bei Agila Basis sind das 2.500 Euro, bei der Allianz je nach Stufe 2.000, 4.000 oder 8.000 Euro. Ist die Grenze erreicht, zahlen Sie jede weitere Behandlung im selben Jahr vollständig selbst.


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